Von 2009 bis 2019 haben wir ausschließlich Norwegische Waldkatzen gezüchtet. Unsere Norwegerzucht ruht bis auf weiteres.
Seit 2019 züchten wird eine der seltensten Hunderassen in Deutschland: Der Deutsche Spitz, Varietät Großspitz, außerhalb der Farbreinzucht. Da wir wenige potente Zuchttiere haben, wird es auch nur ab und zu  Spitzbabys geben.
Wir wollen jedes unserer Babies kennen lernen, bekuscheln, die zu ihnen passenden Menschen finden können, – und ihnen das ganz, ganz kleine ABC beibringen („NEIN, auf den Küchentisch gehst Du nicht! HALLO, aus der Kloschüssel wird nicht getrunken, BITTE, mein Hosenbein nicht hochklettern, Du wiegst vielleicht mal 6 Kilo! Nicht jedem Besuch zur Begrüßung in’s Gesicht springen, Du bleibst kein Schoßhund!“). Wir wollen auch mit unseren erwachsenen Tieren die Zeit genießen. Die Babies ziehen aus, unsere Großen bleiben ein Teil unseres täglichen Zusammenlebens!
Das geht für uns nur, wenn nur ein- bis maximal zweimal im Jahr Tierkinder unser Haus bevölkern.
Auf Ausstellungen gehen wir nicht mehr mit unseren Norwegern. Ich selbst gehe gern als Besucher. Bei unseren Ältesten habe ich beobachtet, wie sie damit umgegangen sind. Sie haben es gut gemacht, ohne Frage. Wohl gefühlt haben sie sich nicht. Dazu kommt nun für uns: Es scheint, als hätte sich einiges verändert und wir sehen nicht, dass auf einer Ausstellung die Zuchttauglichkeit nach Rassestandard beurteilt wird. Der einzige Grund für uns, daran teilzunehmen. Nicht jedes tolle Zuchttier ist ein gutes Showtier und gewinnt keinen Blumentopf, schon gar keine Nominierung. Ich staune oft,  – und sehe lieber zu.
Unsere Spitzhündinnen werden auf Ausstellungen präsentiert. Zum einen wird dort tatsächlich die Zuchttauglichkeit nach Rassestandard beurteilt und der dazugehörige Wesenstest gemacht. Zum anderen … wenn Züchter und Besitzer von Großspitzen nicht dafür Sorge tragen, dass diese Rasse wieder bekannter wird und ein besseres Image bekommt, – wird er bald nicht mehr zu finden sein, der wunderbare Großspitz! Die Situation des Deutschen Großspitzes ist katastrophal. 
Wichtiger als jede Beurteilung der Schönheit unserer Tiere ist uns die gesundheitliche Vorsorge. Unsere Katzen wurden erst gedeckt, wenn sie frühestens mit 14 Monaten „auf Herz und Nieren“ per Ultraschall untersucht wurden. Genauso selbstverständlich waren Tests auf GSD IV und  Pk.-def., Infektionskrankheiten und die Nachweise, dass keine Parasiten als Untermieter „dahoam“ sind :-). Ein Teil der Untersuchungen, auch der Ultraschall, werden in sinnvollen Abständen wiederholt.
Bei den Großspitzhündinnen wird vor Zuchteinsatz die HD-, ED- und Patellauntersuchung an der LMU München durchgeführt und von einem Gutachter ausgewertet. Der Zahnstatus wird kontrolliert, die Hündin wird allgemein gesundheitlich untersucht. Und, – es wird ein Farbgentest durchgeführt! Gerade beim Spitz ist es unumgänglich. Es gibt Farben und Muster, die auf Genmutationen zurückzuführen sind. Die Auswirkungen sind oft nicht bekannt. Wir vermeiden Delution (Verdünnung), Albinismus und natürlich den Merlefaktor. Schadgene verleihen dem Tier ein ungewöhnliches Aussehen, immer auf Kosten der Gesundheit. Nicht nur das einzelne Tier ist betroffen, der ganze Bestand und die Zucht von gesunden Tieren wird dadurch noch schwieriger. Es ist mir unverständlich, warum Hündinnen mit Delution in die Zucht genommen werden. Fürchterlich ist, dass nun sogar der Merlefaktor über den Kleinspitz (dort über den Chihuahua platziert) in den Großspitz gezogen wird. Es IST ein beschädigtes Gen, das das ungewöhnliche Aussehen hervorbringt und damit das Gegenteil einer Zucht zur Erhaltung der Rasse und der Gesundheit der Tiere.